gomba umami

Umami ist neben süß, sauer, salzig und bitter eine der fünf grundlegenden Geschmackskategorien in Lebensmitteln. Es wurde erstmals 1908 in Japan entdeckt und definiert und bedeutet frei aus dem Japanischen „köstlich“ oder „herzhaft“.

Technisch gesprochen ist Umami das Geschmacksempfinden, das auftritt, wenn Geschmacksantworten auf Ihrer Zunge eine Aminosäure namens Glutamat erkennen. Ihr Gehirn empfängt diese Signale und Sie erleben einen tiefen, fleischigen, herzhaften Geschmack. Es ist in Fleisch, Soßen, Brühen, Tomaten, Käse, Sojasauce, Misopaste, Fischsauce und natürlich in Pilzen enthalten.

Dieser fünfte Geschmack kann jedoch hinterhältig sein! Es kann schwer sein, einen Finger darauf zu legen, wenn Sie es probieren, aber es ist oft verantwortlich für diese tiefen, herzhaften Esserlebnisse, für die Sie den Geschmack nicht genau beschreiben können.

Es ist wegen dieser magischen, mysteriösen Kraft von Umami, die es in der kulinarischen Welt so begehrt macht. Champignons werden speziell von Köchen und Hobbyköchen auf der ganzen Welt als Verstärker verwendet, um den Gerichten etwas mehr „Puff“ zu verleihen. In der Tat ist es das, was gemischte Gerichte so verdammt gut macht.

Gehackte Pilze + Fleisch = The Blend (doppeltes Umami)!
Wenn Sie mit gesunden Pilzen kochen, erhalten Sie diesen tiefen, herzhaften Geschmack, ohne das Fett, Natrium oder Cholesterin hinzuzufügen, das in anderen umami-reichen Zutaten wie Fleisch und Käse enthalten ist. Kaum zu glauben, dass etwas so Leckeres auch unser Immunsystem stärken kann!

Quelle: Mushroom Council